Automatische Betrugserkennung

  • Automatische Betrugserkennung sollte ein Teil der Betrugsprüfung sein
  • In der Regel gibt es weitere wie den Abgleich mit Uniwagnis des GdV oder eigenen Informationen

Voraussetzungen

  • Hinreichend genaue Beschreibung und Klassifikation des konkreten Schadenfalls mit Hilfe von geeigneten Attributen
  • Diagnosequallität abhängig von Wahl und Anzahl der Attribute

Nutzung neuronaler Netze

Vorteile neuronaler Netze

  • Programmierung mit konventionellen Mitteln
  • Verarbeitung von unscharfen Informationen
  • Arbeiten nahezu wartungsfrei, da sie selbstständig lernen (bzw. vergessen) → Anpassung an geänderte Umweltbedingungen
  • Fachliche Vorgaben in Form von Regeln nicht erforderlich

Nachteile neuronaler Netze

  • Entscheidungen nicht immer sofort nachvollziehba
  • Sind sehr komplex und entwickeln gewisse Eigendynamik
  • können erst nach hinreichend langer Zeit optimale Betrugserkennungsquote liefern (Dauer Lernprozess)

Einbindung in den Schadenprozess

  • Anfrage
    1. Schadenfälle mit Berugsmustern vergleichen
    2. Ergebnisprüfung
    3. Einleitung weiterer Schritte durch Sachbearbeiter
  • Schadenabschluss / Betrugserkennung
    • Die Fälle inkl. Betrugskennzeichen werden erneut vom System geprüft
    • Betrug korrekt (positiv) erkannt: Inkrementierung des Trefferzählers
    • Betrug falsch diagnostiziert: Inkrementierung Fehlerzähler ⇒ Zu viele Fehler → Deaktivierung des Musters
    • Betrug nicht erkannt: Speichern als neues Muster

Kontext

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