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Deckungsbeitragsrechnung
Definition
- Ist eine Sonderform einer internen periodischen Erfolgsrechnung
- Hat das Ziel, den in der Rechnungsperiode entstandenen Gewinn oder Verlust zu ermitteln, wobei nicht auf einer vollständigen Erlös- und Kostenrechnung aufgebaut wird
- Vermeidet die Mängel einer schlüsselmäßigen Zurechnung von Fixkosten/-erlösen bzw. Gemeinkosten/-erlösen
- rechnet den einzelnen Kostenträgern nur die unmittelbar, eindeutig und quantitativ feststellbar mit ihnen verbundenen Kosten und Leistungen zu
Preisuntergrenze
- langfristig: Der Erlös eines Produktes bzw. der Erlös aus einem Geschäftsfeld soll langfristig mindestens der Summe aus Einzelkosten und zugerechneten Gemeinkosten entsprechen.
- kurzfristig: Der Erlös eines Produktes bzw. der Erlös aus einem Geschäftsfeld soll immer mindestens die Einzelkosten, d.h. die von ihm unmittelbar verursachten Kosten decken. Diese Bedingung soll auch kurzfristig nicht unterschritten werden. Problematisch ist jedoch die sachgerechte Abgrenzung der Bezugsgröße „Produkt“ bzw. „Geschäftsfeld“, da Verbundeffekte berücksichtigt werden müssen.
