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Logik
Definition
Logik ist die Lehre von der Folgerichtigkeit.
Die Tradition unterschied zwischen der reinen (formalen) und angewandten (materialen) Logik.
- Zur reinen Logik gehörte die Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss.
- Die angewandte Logik umfasste die Lehre von der Definition, vom Beweis und der Methode.
- Die mathematische Logik umfasst im weiteren Sinne die drei semiotischen Disziplinen Pragmatik, Semantik, Syntaktik, im engeren Sinne nur die Syntaktik.
Logische Operatoren
| Operator | Symbol | Bedeutung |
|---|---|---|
| UND | ∧ | Wahr, wenn beide Inputwerte wahr |
| ODER | ∨ | Wahr, wenn einer der Inputwerte wahr |
| XOR | XOR | Wahr, wenn einer der Inputwerte wahr |
| NOT | ! | Negation |
| A | B | A ∧ B | A ∨ B | A XOR B |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Induktion - Deduktion
- Induktion
- Der Empiriker verfährt induktiv, das heißt, er bewegt sich von den Fakten zur Formulierung von Gesetzensaussagen, die die Fakten beschreiben.
- Deduktion
- Der Theoretiker verfährt deduktiv, das heißt, er geht von einem allgemeinen Grundsatz oder einer „dumpfen Ahnung“ aus und sucht nach Beweisen, die den Grundsatz bekräftigen sollen.
- ist die übliche Beweisführung der Logik → Wenn alle Prämissen wahr sind, muss auch der Schluss wahr sein
- Beispiel: Menschen sind fehlbar. Philosophen sind Menschen. Daraus folgt das Philosophen fehlbar sind.