Referenzmodell

Definition

Strukturierung nach Typologie

Merkmale

  • Allgmeingültig - generalisierte, für mehr als ein Unternehmen gültige Modelle
  • Verwendung als Ausgangslösung für spezifische Modelle
  • Empfehlungs-/Vorlagencharakter
  • Aufgabe: Komplexitätsreduktion
  • Beschleunigung des Modellierungsprozesses

nach vom Brocke, 2003

„Ein Referenzmodell (ausführlich: Referenz-Informationsmodell) ist ein Informationsmodell das Menschen zur Unterstützung der Konstruktion von Anwendungsmodellen entwickeln oder nutzen, wobei die Beziehung zwischen Referenz- und Anwendungsmodell dadurch gekennzeichnet ist, dass Gegenstand oder Inhalt des Referenzmodells bei der Konstruktion des Gegenstands oder Inhalts des Anwendungsmodells wieder verwendet werden.“

Wiederverwendungskonzepte

  • Konfiguration: Wiederverwendung vorhandener Modelle auf Basis eines Konfigurationsspielraums
  • Aggregation: Zusammenführung verschiedener Modellbausteine zu einer größeren Modellkomponente
  • Spezialisierung: selektive Nutzung eines allgemeinen Referenzmodells für einen spezifischen Kontext
  • Instantiierung: Erweiterung eines Referenzmodells an bestimmten Stellen für einen Anwendungsfall
  • Analogiekonstruktion: Wiederverwendung eines spezifischen Aspektes bei der Nutzung des Referenzmodells

⇒ Diese lassen sich auf das Business Engineering übertragen

Konfiguration Aggregation Spezialisierung Instantiierung Analogiekonstruktion

Jan vom Brocke, 2007, Design Principles for Reference Modeling

Referenzmodellierung

Schritte der Referenzmodellierung

Fettke / Loos 2004

Kontext

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