Bewertungs- und Entscheidungsmodelle

Bewertung

Bewertung

Bewertungsmodelle

Bei einem Bewertungsmodell handelt es sich um ein Entscheidungsmodell, welches Handlungsoptionen (das Entscheidungsproblem) in einer systematischen Weise umfassend analysiert und in strukturierter Weise zu einer fundierten Lösung des Entscheidungsproblems (Präferenz von Handlungsoptionen) führt.

in Anl. an Rieper 1992, 17-28, 150 ff.
  • Strukturiertes und definiertes Vorgehen
  • Entscheidungsunterstützung
  • Vorgegebener Kriterienkatalog (qualitativ, quantitativ)
  • Aussagen über Potentiale und Risiken
  • Messung, Vergleich, Beurteilung der Handlungsalternativen durch Metriken
  • Definierter Wertebereich

Entscheidungsmodell

  • Besteht aus
    • Zielfunktion → abhängig von Entscheidungssituation
    • Entscheidungsfeld
  • Entscheidung für eine Handlungsalternative durch Zielfunktion

Darstellung

  • formal
    • mathematische Funktion
    • ergibt messbare Größen
  • informal
    • meist textuell

Gegenüberstellung Modelldarstellung

Dimensionen für die Bewertung

Qualitative Bewertung
Potential - Welchen qualitativen Nutzen kann ich derzeit abschöpfen?
- Wie wirken sich Veränderungen auf die Nutzenverteilung aus?
- Wer ist Gewinner/Verlierer von Veränderungen im Netzwerk?
Risiko - Welche Risiken sind relevant und wie hoch werden sie beurteilt?
- Wie sind die Auswirkungen von Veränderungen auf mein Risiko?
- Mit welchen Veränderungen kann ich mein Risiko minimieren?
Quantitative Bewertung
Erlöse - Ist das gesamte Projekt überhaupt rentabel?
- Wie entwickeln sich Erlösstrukturen und -verteilung im Netzwerk?
- Welche Erlöspotentiale kann ich zusätzlich erschließen?
Kosten - Welche Kosteneffekte ergeben sich durch die Veränderungen?
- Was für Kostenelemente sind zu beachten?
- Welche Leistungen verursachen überproportionale Kosten?

Kontext

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