Logistik

  • Logistiksektor: Aktivitäten zur Überwindung von Raum und Zeit (Transferprozesse)
  • Logistikprinzipien: Management von Fliessystemen

Anforderungen

  • Verladerseitige Anforderungen
    • Verstärkte Relevanz von Logistikdiensten in virtuellen Unternehmen und zunehmende Tendenz zum Outsourcing der Logistik
    • 'One stop shopping': Standardisierte und individualisierte Dienste
    • Steigendes Sendungsvolumen bei kleineren Sendungsgrößen
    • Präzises Management bei hoher Kosteneffizienz
  • Anforderungen der Logistikbranche
    • Deregulierung: Wettbewerbsverschärfung und Anpassungsdruck
    • Integrierte Logistikdienste erfordern integrierte Infrastrukturen
  • Leistungsfähigkeit der Informationstechnologie
    • IT zur Steuerung der Verkehrsflüsse (z.B. Verkehrsleitsysteme, Tourenplanung)
    • IT zur Auslastung der höheren Kapazität (z.B. Reservierungssysteme)

Logistikdienstleister

Logistikdienstleister nach Frauenhofer

Fraunhofer Institut Integrierte Schaltung (2005): Stand und Entwicklung der Logistik in Deutschland
  • Einzeldienstleister
    • Umschlagunternehmen
    • Lagereiunternehmen
    • Sonderdienstleister
    • Transportunternehmen
    • Spezial-Transporteure
  • Spediteure
    • See-/Luftfrachtspeditionen
    • Entwickler und Integratoren
    • Spezialisierte Speditionen
    • Internationale Speditionen
  • Kontraktionsdienstleister
    • Third-Party Logistics Service Provider
    • Lead Logistics Service Provider
  • Lieferanten

Verkehrsträger

Weg Vorteile Nachteile
Straße
  • Zeit- und Kostenersparnis bei kurzen bis mittleren Entfernungen
  • Flexible Fahrpläne und Annahmezeiten
  • Eignung für spezifische Ladegüter, Stückgut und Ladeflächen
  • Keine genauen Fahrpläne
  • Abhängigkeit von Witterung und Verkehrsströmen
  • Begrenzte Ladefähigkeit
  • Ausschluss gewisser Gefahrengüter
Schiene
  • Eignung für Wagenladungsverkehre und größere Einzelgewichte
  • Exakte Fahrpläne
  • Weitgehend störungsfrei, witterungsunabhängig
  • Gefahrengüter zulässig
  • Privates Schienennetz/Anschluss nötig
  • Geringe Eignung für Flächenverkehre
  • Kosten bei Anmietung von Spezialwagons
  • Geringe Flexibilität für wechselnde Kundenanforderungen
See
  • Große Einzelladegewichte und Laderäume
  • Angebot von Spezialschiffen
  • Hohe Transportsicherheit
  • Witterungsabhängig
  • Geringe Transportgeschwindigkeit
  • Ohne eigene Anlegestelle Kosten durch gebrochenen Verkehr
Luft
  • Hohe Transportgeschwindigkeit
  • Wegfall seemäßiger Verpackung
  • Hohe Transportkosten
Kombination
  • Nutzung der spezifischen Vorteile der Verkehrsträger
  • Zeitverbrauch für Umschlagvorgänge
  • Bindung an Fahrpläne

Kontext

Weiterführende Beiträge


Navigation

Alphabetischer Index
Akronyme