Document Type Definition

Definition

Akronym: DTD

  • Dient zur Festlegung der strukturellen und inhaltlichen Merkmale eines Dokuments
  • Dateityp: *.dtd

Deklaration

  • intern:
    <!DOCTYPE name [<!-- Element-Definition -->]>
  • extern:
    <!DOCTYPE name SYSTEM „URI“>
    • Prolog des XML-Dokuments sollte um stanalone = „no“ erweitert werden

Syntax

Elemente

  • beschreiben die Struktur eines Dokuments und sind für Ausgabe am Bildschirm zuständig
  • Unterelemente werden in Klammern geschrieben
  • Mehrere Unterelemente werden mit Komma (Sequenz-Operator) voneinander getrennt und geben die Reihenfolge der anzugebenden Elemente an
  • | deklariert alternative Elemente
  • #PCDATA – Der Inhalt des Elemtents kann aus einer beliebigen Zeichenkette bestehen
  • Häufigkeit der Elemente kann über Quantifizierer eingeschränkt werden
    • ? = 0 oder 1 mal
    • * = beliebig oft, auch null mal
    • + = beliebig oft, aber mindestens einmal
    • keine angabe = default = genau einmal
  • EMPTY – wenn sie kein Inhalt haben (Attribute sind aber erlaubt)

Attribute

  • werden über ATTLIST definiert
    <!ATTLIST Element AttributName (AttributTyp) Vorgaben>
  • AttributTyp
    • der meisten Attribute sind CDATA – beliebige Zeichenketten
    • ID – eindeutiger Bezeichner
    • IDREF(S) – verweist auf ein Element, das zuvor mit ID gekennzeichnet wurde
    • NMTOKEN(S) – schränken die erlaubten Zeichen auf Buchstaben, Ziffern, Punkt, Doppelpunkt, Bide- und Unterstrich ein
    • ENTITY – Verweis auf Dateien und andere Objekte
    • NOTATION – Zugriff auf externe Informationen (Programmaufruf für Bilddatei)
  • Vorgaben
    • #REQUIRED – Attribut muss angeben werden
    • #IMPLIED – Attribut kann angegeben werden
    • #FIXED – konstanter Wert
    • (a | b | c) – einer der Werte (a, b, c) kann ausgewählt werden
    • (a | b | c) „a“ - a als vorgegebener Wert

Entities (Platzhalter)

  • Vorgaben: &amp; = &, &lt; = <, &gt; = >, &apos; = ', &quot; = “
  • eigene: <!ENTITY abkürzung „Text, auf den sich Abkürzung bezieht“>
  • Parameter-Entitys – Kennzeichnung mit %, Einbindung auch mit % - für wiederkehrende Parameterlisten

Namensräume

  • Sind ein mächtiger, flexibler und einfacher Mechanismus zur Gewährleistung der Namenseindeutigkeit von Attributen und Elementnamen
  • Deklaration erfolgt über die Verwendung reservierter Attribute. Der Attributname muss entweder xmlns lauten, oder es muss das Präfix xmlns: verwendet werden

Kontext

Weiterführende Beiträge

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