Internet Protocol

Definition

Akronym: IP

Bei dem Übertragungsprotokoll TCP/IP handelt es sich um das Standard-Protokoll schlechthin. Es wird heutzutage im Bereich der Netzwerke am häufigsten eingesetzt. Dabei übernimmt ein Teil von TCP/IP, nämlich IP, die Adressierung, das Versenden und die Überwachung des Transports der einzelnen Datenpakete.

Adressierung

Alle im Netzwerk adressierbaren Datenstationen sind mit eindeutigen Adressen versehen.

IPv4

Eine IPv4 Adresse besteht grundsätzlich aus 32 Bits, also 4 Bytes und wird in 4 Blöcken, getrennt durch Punkt . dargestellt → 232 Adressen.
Dabei wird eine IP-Adresse in verschiedene Bestandteile geteilt, die entweder ein (Teil-)Netzwerk adressieren, oder einen individuellen Rechner.

Adressklassen

  • Klasse A: Das erste Byte ist <= 128 → 1 Byte Netzwerknummer, 3 Byte Rechnernummer
  • Klasse B: Das erste Byte ist > 128 und <= 191 → 2 Byte Netzwerknummer, 2 Byte Rechnernummer
  • Klasse C: Das erste Byte ist >= 192 und <= 223 → 3 Byte Netzwerknummer, 1 Byte Rechnernummer
  • Klasse D: Das erste Byte ist >= 224 und <= 239 → 1 Byte Netzwerknummer, 3 Byte Multicast Adressraum

Bsp.: 192.168.1.1 → Klasse C Netz im Adressraum 192

Subnetzmaske

Die Subnetzmaske gibt Auskunft darüber, welcher Teil einer IP-Adresse als Netzwerkanteil zu interpretieren ist

  • Klasse A: 255.0.0.0 bzw. 11111111.00000000.00000000.00000000
  • Klasse B: 255.255.0.0
  • Klasse C: 255.255.255.0

IPv6

Da immer mehr Endgeräte Netzwerkfähig sind wird der IPv4 Adressraum früher oder später nicht mehr ausreichen. Deswegen gab es Überlegungen den Adressraum zu erweitern. Im Gegensatz zu IPv4 steht für IPv6 ein Adressraum von 128 Bit (2128 Adressen) zur Verfügung.

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